Die Sache mit dem Glück

Workshop: Die Sache mit dem Glück
… oder wie navigiere ich mit meinem eigenen Glückskompass durch die Herausforderungen des Alltags?
Sie interessieren sich für Glück? Wunderbar, in diesem Webinar beschäftigen wir uns mit dem Glück und was es damit auf sich hat.
Wer möchte nicht glücklich sein? Vielleicht sind Sie schon auf Glückswegen unterwegs? Vielleicht möchten Sie noch etwas mehr Glück in Ihr Leben bringen? Manchmal verirren wir uns aber auch in Gegenden, in denen Spielverderber des Glücks auf uns warten. Wir enttarnen gemeinsam unsere Widersacher des Alltags, befassen uns mit Anti-Ärger-Strategien und reflektieren, wie Flow-Erlebnisse und kleine Freuden uns stärken.

Dieser Workshop ist digital und in Präsenz möglich.

Von Inseln & Leuchttürmen

Workshop Von Inseln & Leuchttürmen

In diesem Workshop (online & digital möglich) sind die Teilnehmer*innen eingeladen sich gemeinsam auf die Reise zu der jeweils eigenen imaginativen Insel als persönlicher Wohlfühlort zu begeben.
Dabei umschiffen wir Stürme und Schlechtwetterfronten und begeben uns direkt vor Anker unserer zukünftigen Ressourcen-Insel. Gemeinsam malen wir jeweils unsere eigene Landkarte, auf der wir Krisen und Herausforderungen mit kreativen Strategien begegnen, Belastendes entrümpeln, eigene Gefühle lesen, Bilder entschlüsseln, Lösungskompetenzen entdecken und wieder in die eigene Stärke kommen.
Geleitete Anregungen, eigene Träume und Sehnsüchte sowie kreativer Ausdruck mit Farben und Symbolen ermöglichen einen leichten und doch tiefgründigen Zugang zur inneren Landkarte, die die Gestaltung unserer Gegenwart – oft unbewusst – prägt.

Lebenswege

Lebenswege-Workshop
„Lebenswege“ – hier entdeckt man allerlei Ressourcen, Plätze zum Verweilen und vieles mehr.

Unser Leben ist wie eine Reise… eine Reise mit verschiedenen Abschnitten von Landkarten, die sich im Laufe der Zeit entfalten. Gemeinsam erstellen wir verschiedene Karten von Wegen, die uns auf unserer Lebensreise begegnen. Dabei dürfen gerne Landschaften gemalt, Symbole gezeichnet oder abstrakte Darstellungen genutzt werden. Anregungen als Inspiration werden vorhanden sein für den persönlichen Kompass der Gedanken und Gefühle. Wohlfühl- oder Sehnsuchtsorte, Schlüsselmomente der Vergangenheit oder zukünftige Wunschwege – alles ist erlaubt und gewünscht, was unsere Ressourcen und Lebensstärke anspricht.

– talentfreies Kritzeln ist ausdrücklich erlaubt –

Der Workshop ist in Präsenz und digital möglich.

Weitere Infos finden Sie auch unter » www.lebenswege.art.

„Abreißzettel“ – wenn man ein Lächeln verschenkt

Workshop Abreißzettel

Wer kennt sie nicht – die kleinen Zettel an Laternenpfählen oder schwarzen Brettern, die zum Mitnehmen einladen. Mal sind es Telefonnummern, mal Suchanzeigen – doch sie alle haben eines gemeinsam: Man kann ein Stück davon abreißen und mitnehmen. Genau diese Idee greifen wir im Workshop „Abreißzettel – wenn man ein Lächeln verschenkt“ auf, allerdings auf eine ganz besondere Weise: nicht mit Anzeigen, sondern mit Glücksmomenten und guten Gedanken.
Denn manchmal sind es die kleinen Dinge, die unseren Tag heller machen: ein freundliches Wort, ein Kompliment, ein inspirierender Gedanke oder ein kurzer Moment der Dankbarkeit. Gemeinsam wollen wir überlegen, welche Botschaften wir auf solche Abreißzettel schreiben können – kleine Wünsche, die sofort Freude auslösen und vielleicht sogar ein Lächeln auf das Gesicht eines Fremden zaubern.

Im Workshop lassen wir uns von unseren eigenen Glückserlebnissen inspirieren und sammeln Ideen, die Mut machen, Hoffnung schenken und Leichtigkeit verbreiten. Schon beim Aufschreiben passiert etwas Besonderes: unser Körper schüttet Glückshormone aus, und wir spüren unmittelbar, wie stärkend es sein kann, Positives weiterzugeben.

Neben dem kreativen Gestalten gibt es viele praktische Tipps: Wo kann man solche Abreißzettel aufhängen? Worauf sollte man achten? Und wie können wir das Glück so teilen, dass es wirklich ankommt? Schritt für Schritt entstehen so kleine Glücksbotschaften, die in der Welt ihre Kreise ziehen dürfen.

Dieser Workshop richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen – also an alle, die Lust haben, das Glück in die Welt zu tragen.

Der Workshop kann in Präsenz sowie auch digital stattfinden.

Vielleicht hängen Ihre Zettel bald an einer Bushaltestelle, in der Schule, am Arbeitsplatz oder einfach an einem Baum im Park. Und wer weiß – vielleicht nimmt sich jemand ein Stück davon mit und lächelt genau in dem Moment, in dem er es am meisten braucht.

Kalimba – So klingt mein Jetzt

Kalimba - so klingt mein Jetzt - Workshop

Die Kalimba, auch „Daumenklavier“ genannt, verzaubert mit ihren klaren, sanften Tönen. Gespielt wird sie mit den Daumen – einfaches Zupfen der Metallzungen genügt, und schon entstehen harmonische Klänge, die an Wassertropfen oder Windspiele erinnern. Musikalische Vorkenntnisse braucht es nicht. Jede*r kann sofort spielen und die wohltuende Wirkung erleben.

Im Workshop „Kalimba – so klingt mein Jetzt…“ laden wir dazu ein, innezuhalten und dem eigenen Moment eine Stimme zu geben. Die Klänge der Kalimba schenken Ruhe, fördern Achtsamkeit und öffnen einen leichten Zugang zu Gefühlen und inneren Bildern. So entsteht eine kleine Klangreise, die stärkt, entspannt und neue Energie schenkt.

 Die Kalimba eignet sich wunderbar für Mindfulness & Soulcare: Sie hilft Stress loszulassen, das eigene Tempo zu finden und wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen. Gemeinsam erforschen wir einfache Klangmuster und kleine Improvisationen – ohne Druck, ohne richtig oder falsch. Wir experimentieren mit Tönen, improvisieren kleine Klangbilder und lassen spontane Klang-Collagen entstehen. So werden die Teilnehmenden ermutigt, dem eigenen Jetzt eine Stimme zu geben – mal leise, mal kraftvoll, mal verspielt. Am Ende bleibt die Erfahrung: Mein Jetzt hat einen Klang – und er tut gut.

Der Workshop findet in Präsenz statt.

Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumafolgen

Vererbte Narben - Generationsübergreifende Traumafolgen

Vererbte Narben – Warum Traumata Generationen prägen und was wir daraus lernen können

Trauma endet nicht mit einer Person. Die Dokumentation „Vererbte Narben“ (Arte) zeigt eindrücklich, wie Gewalt, Krieg, Missbrauch und familiäre Geheimnisse nicht nur diejenigen betreffen, die sie direkt erleben. Sie wirken weiter – in den Kindern und sogar Enkeln. Angstzustände, Depressionen, körperliche Erkrankungen oder das Gefühl innerer Leere können Ausdruck dieser unsichtbaren Erbschaften sein.

Unsichtbare Ketten in Familien

Unaufgearbeitete Traumata hinterlassen Spuren. Oft sind es nicht Worte, sondern Schweigen, subtile Signale, wiederkehrende Muster, die an die nächste Generation weitergegeben werden. Kinder „spüren“ die seelische Last ihrer Eltern, übernehmen Ängste und entwickeln Symptome, die sie nicht einordnen können.

Die Forschung zeigt:

Epigenetik: Stress und Traumata können biologische Spuren in der DNA hinterlassen.

Bindung und Beziehung: Traumatisierte Eltern reagieren anders auf ihre Kinder – weniger intuitiv, stärker geprägt von eigener Angst.

Familiengeheimnisse: Was verschwiegen wird, wirkt oft noch stärker und verstrickt nachfolgende Generationen.

Geschichten, die sich wiederholen

Die Dokumentation erzählt von Frauen, die Missbrauch erlitten – und deren Töchter Jahrzehnte später ähnliche Erfahrungen machten. Von Kriegskindern, die ihre Ängste an ihre Kinder weitergaben, ohne jemals darüber gesprochen zu haben. Von Holocaust-Überlebenden, deren Nachfahren noch heute unter Albträumen leiden.

Es zeigt sich ein bitteres Muster: Wo das Schweigen herrscht, entstehen besonders tiefe seelische Narben. Doch zugleich berichten Betroffene, dass Aufarbeitung und Wahrheitssuche – so schmerzhaft sie sind – befreiend wirken können.

Hoffnung: Der Kreislauf lässt sich durchbrechen

Die gute Nachricht: Traumafolgen müssen nicht zwangsläufig weitergegeben werden. Therapie, Kunst, Schreiben, ehrliches Sprechen – all das kann dazu beitragen, die Ketten zu sprengen. Studien zeigen sogar, dass Heilung epigenetische Veränderungen rückgängig machen kann.

Wer die eigene Geschichte annimmt und aufarbeitet, gibt nicht nur sich selbst eine Chance, sondern auch den Kindern und Enkeln. Offene Kommunikation statt Schweigen, Zuwendung statt Gefühlskälte – das sind Schutzfaktoren, die heilen können.

Was aus Sicht von Mad Pride & Friends bedeutsam ist: 

Psychische Krisen sind Teil menschlicher Geschichten. Sie entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern sind oft Ausdruck transgenerationaler Belastungen.

Schweigen macht krank. Räume für Austausch, Resonanz und Solidarität sind heilsam.

Heilung betrifft immer auch das Umfeld. Wenn ein Mensch Unterstützung erfährt, wirkt das stärkend auf die ganze Gemeinschaft.

Empowerment heißt, Kreisläufe zu durchbrechen. Mad Pride & Friends setzt sich dafür ein, dass Menschen nicht in Schuld und Schweigen gefangen bleiben, sondern Wege finden, ihr eigenes Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Fazit

„Vererbte Narben“ führt uns vor Augen, dass die Vergangenheit nie abgeschlossen ist. Aber sie zeigt auch: Wir können Verantwortung übernehmen, die Geschichten unserer Familien anschauen und neue Kapitel schreiben.